Aus ihrem Glauben an die Auferstehung gestalten wir die Beerdigung als Übergang vom irdischen ins ewige Leben. Wir halten uns dabei an die Vorgaben und Rituale der katholischen Kirche sowie an die Wünsche der Verstorbenen und Hinterbliebenen.
Bei einem Todesfall bitten wir die Angehörigen um einen möglichst frühzeitigen Kontakt mit dem Bestattungsamt. Sonderwünsche sind nach Absprache mit dem betreffenden Seelsorger möglich.
Die Beerdigungen werden auf den städtischen Friedhöfen vorgenommen. Die Abdankungen finden entweder in einer Friedhofskapelle, in einer Kirche oder am Grab statt.. Normalerweise findet die Abdankung gleich im Anschluss an die Beerdigung statt.
Für Angehörige einer Kirchgemeinde sind die Benutzung der Kirche, das Orgelspiel und die Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes kostenlos.
Besondere Musikwünsche können mit dem Bestattungsamt abgesprochen werden. Für den Blumenschmuck sind die Hinterbliebenen verantwortlich.
Die Abschiedsfeiern in den Friedhofskapellen sind in der Regel Wortgottesdienste (ohne Messe) mit Orgelmusik. Haben Sie besondere Wünsche an diesen Gottesdienst, nehmen Sie bitte schnell mit uns Kontakt auf. Allenfalls ist es möglich, die Abdankung als Eucharistie oder mit Kommunion zu feiern. Am folgenden Sonntag werden in den Eucharistiefeiern die Verstorbenen namentlich erwähnt. Es besteht auch die Möglichkeit, einen so genannten „Dreissigsten” (erstes Monatsgedächtnis) zu halten oder eine jährliche Gedächtnismesse via Legat einzusetzen. An Allerseelen (2. November) gedenken wir aller während des laufenden Jahres verstorbenen Pfarreiangehörigen.
Der Verlust eines geliebten Menschen kann die Angehörigen in tiefe Trauer stürzen, die auf einem langen Weg verarbeitet werden muss. Wir machen Ihnen Mut: stellen Sie sich Ihrer Trauer und suchen Sie sich Ihren Weg, damit umzugehen. Wir wünschen Ihnen dazu viel Kraft und Gottes Segen
Pfarrer Guido Auf der Mauer,
Diakon Michael Geiler